8.-19. November 2010

Stühlinger bei Nacht

Minigipfel

Beginn des ersten Sets um 21.30h

Set 2 und 3 dann 22.30h und 23.30h

Sa. 13.11 / 21.00h in den Stühlinger Kneipen

Café Velo, Wentzingerstr. 15: FH: YaJoBa
Einstein, Klarastr. 29: Maeve Kelly
Babeuf, Egonstr. 16: Julian Moehring Trio
Auerhan, Egonstr. 48: Timmy Rough Band
Furioso, Ferdinand-Weiß-Str. 8: The Cherrychords

Die lange Kneipennacht in den Stühlinger Kneipen: Für einen einmaligen Eintritt von 5,- € kann man ab 21 Uhr in acht Locations auf musikalische Erkundungsreise gehen und von Jazz über Blues, Soul, Rock, Latin und Nu Jazz, viel Hörenswertes entdecken.

Der Minigipfel bietet eine wilde Stilvielfalt an erstklassiger Musik, die an die ganz frühen Jahre des Jazz erinnern soll - ohne dabei den Bezug zur Gegenwart zu vernachlässigen.
So wird es klassischen 50’s Jazz, Latin Grooves und Bluesrock zu hören geben, Hits aus der Pop- und Rockgeschichte werden im Jazzgewand neu auf die Bühne gebracht und zu feinster Loungemusik lässt sich ein Cocktail genießen, bevor Trip Hop und Jungle Adaptionen zum Tanzen einladen. Es wird für jeden etwas dabei sein und die Pausen zwischen den Sets machen auch ein Wechsel der Location ohne Hektik möglich. Und vielleicht entdeckt der ein oder andere dabei bis dato Unbekanntes in einem der charmantesten aller Freiburger Stadtteile.

nur Abendkasse: 5 EUR
einmaliger Eintritt für alle teilnehmenden Gaststätten

FH:JaYoBa

FH:JaYoBa

Sa. 13.11 / 21.30h Café Velo, Wentzingerstr. 15

Aus der Basler Jazzschule kommend setzen sich FH:YaJoBa keinerlei Grenzen; weder im Stil, noch im Sound.

Mit Johannes Maikranz und Sebastian Scheipers stehen zwei Gitarristen auf der Bühne, die das gleiche Instrument auf ihr ganz eigene Weise zu interpretieren wissen. Effektgeladene Klangsphären aber eben auch die klassischen Jazzgitarre prägen das Konzept dieser Band.
Yannick Tinguly, ebenfalls Student in Basel, nennt sowohl den elektrischen, als auch den akustischen Bass sein Eigen und wird somit zum idealen Bindeglied der Extreme im Sound der Band. Schlagzeuger und Gründer Frederik Heisler komplettiert das Quartett, welches an diesem Abend mit einem vollgepackten Koffer neuer Ideen und einer ordentlichen Portion Experimentierfreude und Humor aufwarten wird.

Man darf gespannt sein, wie der Crossover von Jazz zu Rock über Funk und Pop am heutigen Abend wohl klingen mag...

Maeve Kelly

Maeve Kelly

Sa. 13.11 / 21.30h Einstein, Klarastr. 29

“It s haunting, deep and very passionate,” schrieb Eric Campbell, NewMusicIreland, über Maeve Kellys erstes Solo-Album „Relative Calm“.

Die gebürtige Irin verbindet Traditionen des Geschichtenerzählens ihres Heimatlandes mit acoustic folk-rock und Elementen von World Music. Jeder, der sie gehört hat, weiss zwei Dinge: Erstens hört man eine solche Stimme nicht jeden Tag. Und zweitens schreibt sie tolle Songs, die in der klassischen Singer-/Songwriter-Tradition von Carole King oder Suzanne Vega stehen.

Getreu der Tradition der irischen Geschichtenerzähler zieht Maeve die Menschen in die Erzählung hinein und schafft so eine intensive emotionale Bindung zum Publikum. "Ich bin eigentlich ein fröhlicher, optimistischer Mensch, dennoch mag ich vor allem die dunkle Seite von Musik. Was soll ich sagen? Ich bin Irin. Melancholie ist vorprogrammiert...“

Das neue Album: „Through a Webbed Window“
Anfang 2010 veröffentlicht Maeve Kelly ihr neues Album „Through a Webbed Window“. Der vorab veröffentlichte Song “Luisa” stieg im Sommer 2009 auf Platz 1 der KIAC-Charts (laut „Rolling Stone“ die „Independent-Hauptstadt der Musikwelt“). Im Oktober 2009 gewann Maeve Kelly den „Year of the Indie Award“ im Bereich Folk/Acoustic Rock (www.iacmusic.com/maevekelly). Aktuell (November 2009) ist die neue Single „Ordinary“ auf Platz 13.

„Es ist ein sehr intimes und persönliches Album, mit Songs, die in einer sehr turbulenten Phase meines Lebens entstanden sind. Ich freue mich sehr, mit den neuen Songs auf Tour gehen zu können“, verrät die Sängerin. Man darf gespannt sein...

Julian Moehring Trio

Julian Moehring Trio

Sa. 13.11 / 21.30h Babeuf, Egonstr. 16

JMT Julian Moehring Trio
jazz music today

Das Julian Moehring Trio (JMT) - „melodisch flüssige und harmonisch elegante Klangwelten, in denen viele Einflüsse miteinander verschmelzen“ (Badische Zeitung). Klangwelten irgendwo zwischen Jazz, Latin, Rock und Pop.

Julian Moehring (*3. Februar 1993 in Lörrach, Deutschland) ist als Pianist, Sänger und Komponist tätig.

Er erhielt mit sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht, drei Jahre später gewann er einen ersten Preis bei "Jugend musiziert".

2009 erhielt er ein Stipendium für ein schulbegleitendes Musik- und Gesangsstudium am VoiceLab Lörrach. Dies bot ihm die Gelegenheit, Backing Vocals für die deutsche Top 10 Band Glashaus und für den Rapper und Produzenten Moses Pelham einzusingen.

Julian Moehring wird begleitet von Theo Evers (acoustic & electric bass) und Dominik Heieck (drums), doch bei genauem Hinhören ist erkennbar, dass die drei jungen Musiker sich als gleichberechtigte Partner verstehen.

Timmy Rough Band

Timmy Rough Band

Sa. 13.11 / 21.30h Auerhan, Egonstr. 48

Europe's most American Rock Band

Seine Stimme klingt wie es sein muss: Rauh, ehrlich und gezeichnet vom Roadlife. Die Songs und Konzerte erzählen seine Geschichte. Eine Rock and Roll Geschichte mit Südstaaten Power und einer extra Portion Blues.

Sein Äußeres entspricht dem Bild eines Vorzeige-Rock n Rollers: Lange ungepflegte Haare, zerrissene Jeans, Lederjacke, Biker-Boots und immer die Kippe im Mundwinkel. Die Rede ist von TIMMY ROUGH. Wer seine aussergewöhnlich rauhe Stimme hört, glaubt nicht, dass diese nicht aus den USA stammt, und noch weniger, dass die beeindruckende Röhre aus Wiesbaden gerade einmal 24 Jahre alt ist! Vielmehr denkt man dabei an einen durchgerockten Musiker aus den Südstaaten der USA oder so, der schon einige durchzechte Bühnenjahre auf dem Buckel hat.

Timmy ist mit seiner Band ununterbrochen auf Tour um den Rock and Roll wieder in die Köpfe und Seelen der Menschen zu meißeln. Es geht um echte Geschichten, in echten Songs, gespielt von ehrlichen Typen mit echten Instrumenten...

The Cherrychords

The Cherrychords

Sa. 13.11 / 21.30h Furioso, Ferdinand-Weiß-Str. 8

Der Name The Cherrychords bringt die Verbundenheit von Elke und Niels auf den Punkt: Die Kirsche als Symbol zweier Früchte an einem Stiel, der wiederum auch Teil des gesamten Baumes Musik ist. Eine Musik, die der herzförmigen Kirsche samt Stein durchaus ähnelt: liebevoll und kernig, romantisch und rebellisch. Naturbelassen direkt auf den Tisch. Hier kommt zusammen, was zusammengehört: Zwei Stimmen in der Tradition von angloamerikanischen Größen wie Lennon/McCartney bis Emmylou Harris oder Neil Young. Zwei Gitarren zwischen britischem Rock und Americana: die ungestüme Kraft des Rock’n’Roll und die filigrane Finesse des Folk- und Countrypicking. Zwei langjährig aktive, ungebrochen kreative Songwriter.

Aus shegoesbang wurden The Cherrychords.
Lange Jahre waren die beiden der Kern der Freiburger Band shegoesbang, nahmen mit wechselnden Mitmusikern vier CDs auf, traten in Lokalen auf wie der Stusie-Bar, aber auch auf Festival-Bühnen wie zuletzt in Emmendingen beim Open-Air als Vorgruppe für Reamonn. Ihren ersten Auftritt "im größeren Rahmen" als Duo, wie Niels Kaiser ansagte, hatten "The Cherrychords" in der Wodanhalle.

Am schönsten ist es, wenn Elkes eher tiefe und Niels’ eher hohe Stimme sich im Refrain verbinden. Dann sind Simon and Garfunkel nicht weit und die anderen Folk-Rocker der 60er. In diese Tradition stellen sich The Cherrychords mit Wonne. Sie spielen nicht nur eigene Songs, sondern auch wunderbar passende Coverversionen: "Gold Dust Woman" von Fleetwood Mac, "Ooh Las Vegas" von Gram Parsons und Emmylou Harris, "Harvest Moon" von Neil Young - auf das sie wohlgemut ihr eigenes "Howling at the Moon" folgen lassen, ohne dass es einen Bruch gäbe.

Thomas Steiner (Badische Zeitung)

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